Die 5c versteckt geheime Botschaften

06.04.26: Lust auf eine Lese-Überraschung?
 

… wir, die Klasse 5c, haben für euch in der Bücherhalle Volksdorf geheime Botschaften versteckt.

Wir haben uns im Deutschunterricht viel mit Sachtexten und Sachbüchern beschäftigt. Jede und jeder durfte sich ein Sachbuch in der Bücherhalle aussuchen und ausleihen. Wir haben aufgeschrieben, was uns an dem jeweiligen Thema interessiert, spannende Fakten und witzige Fun Facts gesammelt und diese als Briefbotschaften gestaltet, die dann in den Sachbüchern versteckt wurden.

Also wenn du Lust hast, dich über das Weltall, Kristalle und Mineralien oder Erdmännchen zu informieren und mit anderen Leser:innen darüber in einen Austausch zu treten, gehe in die Sachbuchabteilung in der Volksdorfer Bücherhalle. Wir hoffen, dass euch unsere geheimen Botschaften gefallen … wenn ihr sie überhaupt aufspürt (-:

Wir hatten auf jeden Fall sehr viel Spaß beim Gestalten der Briefe und bei der Projektarbeit in der Bücherhalle. Danke an das Team der Bücherhalle Volksdorf, dass wir dieses Projekt bei und mit euch machen durften!

Von Cora, Emma, Edda und Flora aus der 5c

Zukunfts-Profil S4 unterwegs

05.04.26: Das Zukunfts-Profil S4 auf paläontologischen Spuren…
 

Kurz vor dem Ende der regulären Unterrichtszeit hat sich das S4-Zukunft-Profil zusammen mit Herrn Simon und Herrn Wöhlecke noch einmal auf Exkursion begeben, um Inhalte des Profilunterrichts zu vertiefen.

Zunächst führte uns der Weg in das Museum der Zoologie, wo wir uns auf eine evolutionsbiologische Spurensuche nach unseren frühmenschlichen Ahnen begeben haben. Anhand von Präparaten und Abgüssen fossiler Knochenfunde lernten wir unsere frühen Vorfahren kennen und setzten uns mit ihrer Entwicklungsgeschichte auseinander. Zudem erhielten wir einen spannenden Einblick „hinter die Kulissen“ und in die Arbeit von Tierpräparator*innen. Zugleich stimmten uns Exponate aus Zollbeschlagnahmungen, wie beispielsweise Mülleimer aus Elefantenfüßen, auch sehr nachdenklich.

Hamburg hat viele Gesichter – Unter diesem Motto hat uns auch der zweite Teil unserer Exkursion zum Nachdenken angeregt. Bei einem alternativen, sehr authentisch gestalteten Stadtrundgang, angeboten vom Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt, wurde uns eine andere Seite unserer Stadt nähergebracht: Hamburg aus der Sicht wohnungsloser Menschen. Eine Realität, die oft übersehen wird. Der Rundgang erzeugte bei vielen von uns eine besondere Form von Resonanz, indem er persönliche Betroffenheit auslöste und uns dazu angeregt hat, unsere eigene Lebenssituation bewusster zu reflektieren.

(Autoren: Sn und Wöh für das S4-Zukunft-Profil)

„Back from Wolfenbüttel“ 2026

28.03.26: Der Mensch gedeiht in freien Räumen: Chor, A-Orchester und das Orchester be-allegri finden das Ich im großen Wir
 

Was ist das, ein gutes Leben? Wie passe ich hinein in diese schnell und manchmal auch durchdrehende Welt? Wer bin ich überhaupt, und was ist das Wir? Wie bekommen wir das hin, aus der Summe von Einzelichs ein wärmendes, uns schützendes Gesamtwir zu bauen? 

Das sind die Fragen, mit denen sich die jungen Musiker:innen der Orchester und des Chors beschäftigt haben vor allem während der fünftätigen Probenfahrt nach Wolfenbüttel, und die Grundlage waren der Stückeauswahl, die am 26.3. beim großen „Back from Wolfenbüttel“ – Konzert zur Aufführung kamen.

Die Spenden dieses Abends gingen daher auch sinngemäß an die „Refugee Sisters Hamburg„. 

Besonders zu erwähnen ist zunächst, dass drei Arrangements, nämlich die zu „Bunte Fahnen“, „People help the people“ und dem Michael-Jackson Medley, von einem ehemaligen WdG-Alumni stammen: Henning Wölk! Nach dem Abi am WdG hat er Schulmusik studiert, dann Komposition in Berlin. Inzwischen ist er Dozent an der Hanns Eisler Musikhochschule Berlin und an der Dresdener Musikhochschule, parallel komponiert und arrangiert er viel, außerdem konzertiert er mit seinem (ziemlich erfolgreichen) Vocal-Ensemble „Vocoder“. 

Das erste Stück, „Bunte Fahnen“ von Make a move, setzte in diesem Sinne den Ton: Akustisch durch seinen synkopischen Beat, den das A-Orchester und das Orchster be-allegri butterweich federnd hintupfte, von Anne Zugic am Dirigentenpult emphatisch durch das komplexe Notengeflecht gelotst. Das Verschweigen als Zeichen von Scham und Verdrängung gegenüber vermeintlich Schwächeren thematisiert „We don´t talk about Bruno“, das das A-Orchester unter der Leitung von Claudia Cerachowitz mit viel Sinn für Nuancen interpretierte.

Die JacBeats braucht man an dieser Stelle nicht mehr vorzustellen. Aber das Publikum bekam einen plastischen Eindruck davon, welche Vorstellungen die Band leiten in ihrer eindrucksvollen Entwicklung bis heute. „Wir sind eine klassische Rockband“, so Sänger und Gitarrist (Vibraphon spielt er auch) Frederik. Das ist einerseits richtig, aber auch reichlich Understatement, wenn man der Bezeichnung „klassisch“ unterstellt, was mit langweilig oder Mainstream zu meinen. Im Gegenteil hat die Gruppe ihren ganz eigenen Stil gefunden zwischen Rauheit und Lautstärke einerseits sowie Zartheit und Grazilität andererseits. Die beiden natürlich selbst komponierten Stücke „Enjoy your life“ und „Help me“ setzten sich, die Titel sagen es, ebenfalls mit der Frage auseinander, was mit dem Leben anzufangen ist – sehr viel – und dass man manchmal Hilfe braucht, um über einen Graben zu kommen.

Genau das ist auch das Thema von Birdys „People help the people“, einem Appell für Mitgefühl und Hinsehen, wie es der/dem anderen geht. Orchester und Chor holten groß aus, und Fabian Josten am Pult, ein Foto zeigt es, hob ab vor lauter Hingabe.

Speziell wurde es dann mit Anne Zugic´ Kammerchor. „Time“ von Lucy Cook ist eine Art Hochgeschwindigkeits – a capella – Sprint, der absolute Präzision verlangt in der Umsetzung: Kein Ton darf verrutschen, kein Einsatz zu spät sein. Was die 13 Sänger:innen boten, darf als Extraklasse angesprochen werden. Der Saal tobte.

Dann wurde es mit Bob Dylans „The times they are a changing“ emotional, denn vor allem die angehenden Abiturienten werden bald sehr erfahren, dass sich die Zeiten für sie umfassend ändern werden, nämlich indem sie das WdG verlassen und eigene Wege gehen, sich selbst ausprobieren in einer Welt der Herausforderungen. So manches Gemüt auf der Bühne war überwältigt von dem Moment, und das übertrug sich natürlich ins Publikum, wo Eltern, Freunde und auch die Lehrer spürten, dass etwas Besonderes in der Luft lag, nämlich die Gewissheit von Wehmut und Abschied und gleichzeitig das hoffnungsvolle Morgengrauen des Aufbruchs.

Zuletzt übernahm Rüdiger Bültmann das Dirigentenamt, und weil dieser Mann nun alles ist, nur kein  – noch mal klassisch – klassischer Musikvermittlungsamtsmann mit Stempelkissen, Stechuhr und Protokollbuch, wurde es nochmal speziell: Drei Michael-Jackson-Nummern wurden miteinander verschraubt, in sich gedreht, aufgefaltet und modelliert. Cinemascopisch könnte man das nennen, ein musikalischer Blockbuster, eine Überwältigungsmaschine, die den Musizierenden und Vokalist:innen ein Hochmaß an Überzeugung abverlangt. Großes Outro am Ende, finalistisch gesteigert. 

Wo man am Ende ankam? Wo man anfing: Beim „Man in the mirror“. Das nämlich ist die Kernbotschaft gewesen dieses einstündigen Abends: Ich kann mich verändern. Die Welt ist gestaltbar, wir wollen sie bunt und reich an Farben. Wir halten an uns fest, uns gegenseitig fest und glauben fest an eine bessere Zukunft! Sie wird kommen, wenn sie so wird wie dieser Abend. (Fb)

Aktion „Hamburg räumt auf“ Teil 2

23.03.26: Wir haben aufgeräumt!
 
Unser Religionskurs hatte gerade das Thema „Schöpfung und Verantwortung“ und kam auf die Idee, sich an der Aktion „Hamburg räumt auf!“ zu beteiligen.

Mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken ausgerüstet, haben wir uns aufgemacht, im weiteren Umfeld der Schule Müll zu sammeln. Aber was mussten wir feststellen? Direkt auf unserem Schulhof und auf dem Sportplatz hat sich der Müll nur so gestapelt! Alles Mögliche an Papier und Plastik, eben der Verpackungsmüll, aber auch Essensreste, die achtlos in die Gegend geworfen waren. Am Ende hatten wir unsere Müllsäcke randvoll!

Wir fragen uns: Warum denn das? Es gibt doch überall genügend Mülleimer, wo das ganze Zeug schließlich reingehört!!! (Bn)

Chinesisch-Lesewettbewerb

19.03.26: Doppelerfolg beim Hamburger Chinesisch-Lesewettbewerb 2026
 

Zwei WdG-Schüler:innen haben beim Hamburger Chinesisch-Lesewettbewerb 2026 herausragende Platzierungen errungen: Kaja Lehnhoff (Klasse 9f ) belegte den 2. Platz in der Intermediate-Kategorie. Jonathan Burow (Klasse 5c) erreichte den 3. Platz in der Junior-Kategorie.

Zwei Wochen zuvor hatte zunächst ein schulinterner Vorausscheid stattgefunden, aus dem Kaja und Jonathan als Sieger:in hervorgingen und sich damit für den Hamburger Wettbewerb qualifizierten. Dass die Teilnahme in diesem Jahr nicht selbstverständlich war, macht den Erfolg noch bemerkenswerter: Ausgerechnet am Wettkampftag streikten die HVV Hamburger U-Bahnen und Busse – der Betrieb war vollständig eingestellt. Unsere Schülerinnen und Schüler ließen sich davon nicht beirren und meisterten die Anreise trotz aller Widrigkeiten pünktlich und mit Bravour.

Mitten in den Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahrsfest 2026 – dem Jahr des Pferdes – ist der Wettbewerb seit jeher ein fester und bedeutsamer Bestandteil der Hamburger Frühlingsfestivitäten. Für unsere Schülerinnen und Schüler war eine Auszeichnung in diesem Kontext daher besonders wertvoll.

Wir nutzen diese Gelegenheit, allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften herzlich zum Chinesischen Neujahr zu gratulieren: Frohes Jahr des Pferdes! 马年大吉,万事如意!(She)

Spanisch-Vorlesewettbewerb

17.03.26: 

„¿Qué estás leyendo? Estoy leyendo en español!“

Auch in diesem Jahr haben die Spanischkurse der 6. und 7. Klassen wieder am Vorlesewettbewerb „Leo, leo – ¿qué lees? teilgenommen und vier Sieger*innen in das WDG-Finale entsandt. Alle vier Leser*innen haben sich toll vorbereitet und beim Vorlesen alles gegeben. Sieger wurde David Marcks (links im Bild), der mit fehlerfreiem Lesen, toller spanischer Aussprache und lebendinger Intonation überzeugt hat. Er wird unsere Schule am 16. April im Hamburg-Finale im Instituto Cervantes vertreten. (Oh)