Russischkurse in Berlin

27.04.26: Die WdG-Russischkurse auf der Suche nach russischen Spuren in Berlin und Potsdam
 

Anstelle des ausgesetzten Schüleraustausches mit der Partnerstadt St. Petersburg wollten wir als Russischlernende in Berlin historische Orte aufsuchen, die gemeinsame Geschichte und Kultur der Länder verkörpern, Phasen der Freundschaft und Feindschaft bezeugen.

21.04.2026: Unsere kleine zweitägige Exkursion startet mit einer 2,5-stündigen ICE-Fahrt und einem Stadtspaziergang durch Berlin, auf dem wir uns unter anderem das Reichstagsgebäude, das Brandenburger Tor mit der ehemaligen DDR – BRD-Grenze, und das Holocaust-Denkmal angeschaut haben. Es ging weiter zum Fernsehturm am Alexanderplatz, wo eine kleine Rast eingelegt wurde und wir die Sonne genossen. Gegen 15 Uhr folgte unser Besuch im eigentlichen Sinn des Ausflugs, das Museum Karlshorst, wo am 08.05.1945 die Kapitulation Deutschlands unterschrieben wurde. Wir lernten außerdem in einer spannenden Führung über die Zusammenarbeit von Hitler und Stalin und deren Expansionspläne zu Beginn des Ersten Weltkrieges und den ab 1941 folgenden Vernichtungskrieg der Deutschen gegen die Sowjetunion. Wir waren darüber sehr schockiert, wie viele Opfer es unter den Soldaten und der Zivilbevölkerung gab. Noch beschäftigt von dem Thema begaben wir uns ins trubelige A & O Hostel in Berlin- Mitte und machten uns eine Stunde später auf den Weg ins ukrainische Restaurant Slava, um eine typische Mahlzeit zu essen. In Vorfreude endete unser Tag recht spät.

22.04.2026: Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hostel fuhren wir mit der S-Bahn nach Potsdam und mit der Tram in die russische Kolonie Alexandrowka und lernten in einer Führung durch ein kleines Museum, einem typischen Wohnhaus mit Holzblockfassade, viel über das einstige und heutige Leben und die Gartenarchitektur Linnes (mit Obstanbau und Weideflächen). In dieser weltweit einzigartigen Siedlung wohnten ab 1826/27 russische Offiziere aus dem Sängerkorps des Zaren Alexander I., der diese nach dem preußisch-russischen Sieg gegen Napoleon dem preußischen König Friedrich Wilhelm III, geschenkt hatte. Nach der Besichtigung der russisch-orthodoxen Kirche auf einem Hügel aßen wir im dortigen russischen Restaurant. Dann machten wir uns mit einem kleinen Stadtspaziergang durch Potsdam auf den Rückweg zum Hauptbahnhof Berlin, um mit dem ICE um 20:11 Uhr am Hamburger Hauptbahnhof zurückzukommen.

Die Reise war berührend, interessant und bewegend und wir freuen uns auf eine mögliche zweite Reise. (Felix L., Jahrgang 8)

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