Jugend debattiert 2026

17.01.26: Schulfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ oder die Kraft des guten Arguments

Der Wettbewerb Jugend debattiert erfordert von den Kandidat:innen Sachkenntnis, Schlagkräftigkeit, flexibles Denken und kommunikative Fähigkeiten. Das sind Tugenden, die zu entwickeln und auszubauen eine wichtige Aufgabe von Bildung ist. Wir lernen gerade schmerzhaft, welche Folgen es hat, wenn die Welt auf zentralen Ebenen von Leuten gemanaged wird, die vor allen Dingen das Rechthaben, das Haben wollen ansich, das Akkumulieren von Macht und nicht zuletzt das Verächtlichmachen aller, die sich gegen sie stellen, im Sinn haben. Anlass also, es besser zu machen.

Eine gute Anzahl von WdG-Schülerinnen aus den Jahrgängen 9-12 hat sich in mehreren Qualifikationsrunden Themen wie „Pyrotechnikverbot an Sylvester“ oder der „Senkung des Wahlalters auf 7 Jahre“ angenommen und in lebendigen Diskussionen Standpunkte ausgetauscht. Die beiden Finaldebatten auf der Aula-Bühne zum Thema „Abschaffung der Studienzeit am WdG“ und „Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht für Jugendliche“ erreichten ein beachtliches Niveau, zeigten aber auch die Gefahr, die darin liegt, sich zu sehr an einem Nebenaspekt aufzuhängen.

In jedem Fall war es eine lebendige, fröhliche und intensive Veranstaltung zum Nutzen aller Beteiligter. Gewonnen haben insofern erst einmal alle, die dabei waren auch als technische Unterstützung in den Jurys und als Zeitwächter:in.

In der Altersgruppe 1 belegten Johannes F. und Jaschu H. die ersten beiden Plätze vor Mary Joy H. und Bruno F,, in der Altersgruppe 2 hatten Henry F. und Benedict N. die Nase vorn vor Joscha S. und Henri S. Alle 8 Finalist:innen fahren am Donnerstag, den 12.2., zum Verbundsfinale ans Marion Dönhoff Gymnasium. Wird spannend! (Fb)

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