Blaues Gold

6.10.25: H₂O-weh: Babel bringt die Wasser-Krise auf die Bühne

Wer über Welt, Leben, Flora und Fauna spricht, kann über das Wasser nicht schweigen. Dieser Flüssigstoff ist das Herz allen Seins, dem das Babel-Profil S3 eine grundlegende Untersuchung widmete in Form eines Bühnenspiels. Als Konfliktgegenstand ist das Element längst ein zentraler Faktor, es wird zunehmend knapp, verschmutzt, kapitalisiert und als politisches Erpressungsmittel eingesetzt. Auf der Aulabühne ist es die Hauptfigur, thematisch, aber auch körperlich, indem es ein Planschbecken, das Hauptrequisit, füllt. Dort wird gespült, gekocht, geputzt, gebadet. Die emphatisch formulierte Botschaft: Es muss sich grundlegend was ändern, wenn der Schatz, von dem wir irrglauben, er sei unerschöpflich, eine Zukunft haben soll. Dazu kann, muss jeder Einzelne beitragen. „Aber reicht das?“ Die ins Publikum formulierte Frage ist rhetorisch, aber auch ein Imperativ: Tu was! 

Die Szenenfolge, verknüpft durch ihren Gegenstand, entfaltete leporellohaft das ganze Panorama der Wasserwelten und ihrer Probleme. Das Ensemble mit über 30 Mitwirkenden spielte intensiv und präzise, von Henriette Bennemann punktgenau eingestellt. Die Botschaft, die nachdrücklich nachhallt: Wir haben viel zu verlieren, wenn wir das Wasser nicht schützen und seine Kostbarkeit vernutzen.

Gewonnen haben an diesem denkwürdigen Abend die Darsteller:innen mit leidenschaftlichem Spiel und das Publikum, das gleichsam unterhalten wie belehrt wurde. (Fb)

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