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TONALi – Musikwettbewerb 2018

2018-04-09

Wieder einmal hat ein neues Konzertjahr des TONALi-Wettbewerbes begonnen. TONALi ist ein hochklassiger Musikwettbewerb für begabte junge Musiker aus ganz Deutschland und wird dieses Jahr für Cello ausgetragen. Der diesjährige Patenmusiker des Walddörfer-Gymnasium ist Sebastian Fritsch aus Stuttgart, der nun von dem TONALi-Team der Oberstufe (S2) betreut wird. Sebastian Fritsch wird sich im Laufe der nächsten Wochen auch persönlich unserer Schülerschaft vorstellen und unter anderem ein Schulkonzert am 15. Mai 2018 (neuer Termin!) an unserer Schule geben.

Das Abschlusskonzert des Musikwettbewerbes wird am 30. Juni 2018 um 19.00 Uhr im Großen Saal der Elbphilharmonie stattfinden. Das Konzert in der Elbphilharmonie wird als Schülerkonzert beworben und richtet sich deshalb nur an Schülerinnen und Schüler. Daher kostet eine Karte auch nur 6 Euro!

Das TONALi-Team wird bis zum 31. Mai 2018 jeden Dienstag und Donnerstag in der großen Pause (11.50 – 12.20 Uhr) in der Cafeteria des Walddörfer-Gymnasium die Codes für die Karten der Elbphilharmonie verkaufen. Wir hoffen auf viele verkaufte Karten für das Finalkonzert!

Das TONALi-Team 2018 am WdG (David, Paul, Leonie, Constanze, Lisa, Lukas, Jakob und Christina, alle S2)

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Elbe-Projekt: 200 Schülerinnen und Schüler musizieren in der Laeiszhalle

Den Konzertabend in der Laeiszhalle eröffneten Cristin Claas, Stephan Bormann und Christoph Reuter mit eigener Songpoesie. Bereits als das Trio seine Interpretation von Goethes Gedicht vom Knaben, der ein Röslein sah, vortrug, womit es an den Beginn der Zusammenarbeit zwischen dem Cristin Claas Trio und dem Walddörfer-Gymnasium erinnerte, war klar: Das Konzert, das unter der Überschrift „Elbe Oratorium“ stand, handelte eigentlich von der Liebe. Zuerst von der Liebe der Menschen zu dem Fluss, den sie als ihren, als Teil ihres Lebens begreifen, wie die Elbe Songs der Schülerinnen und Schüler des Walddörfer-Gymnasiums deutlich machen.

Obwohl man in Volksdorf die Elbe wahrlich nicht riechen oder spüren kann, fühlt sich Carla Bethge (S 3) dennoch als „Hafenkind“. Ihr vom Cristin Claas Trio intoniertes Gedicht steht in klarem Widerspruch zu dem Karl Lagerfeld zugeschriebenen Bonmot, Hamburg sei das Tor zur Welt, man müsse aber auch durchgehen. Im Refrain von Carlas Lied ist Hamburg eben nicht nur das „Tor zu Welt“, sondern vielmehr die „Tür zu mir“: „Es ist das Ziel meines Weges und mein Weg beginnt hier.“

Das von der Elbe herströmende Gefühl von Zugehörigkeit und Heimat bestimmt auch das Gedicht von Veronika Pfeiffer (7 b) „Mein Heim“, das Cristin Claas als nächstes sang. Das lyrische Ich bekennt hier, „wie sehr sein Herz für Hamburg schlägt“. Dass der Liedtext von Levi Schröder (7 b) ganz andere Assoziationen wecken wird, merkte man schon nach den ersten Takten, die die Orchester und Bands des Walddörfer-Gymnasiums gemeinsam mit dem HafenCityOrchester unter der Leitung von Dr. Claudia Cerachowitz spielten. Cristin Claas besang die von Levi Schröder gesammelten Impressionen vom Elbstrand, an dem ein „romantisches Date“ mitten im „Gewusel, Gezanke, Gelaber, Gewimmel“ stattfinden kann. Die letzte Zeile des Liedes, „nimm mich mit, komm ich fließ mit dir“, griff bereits auf den zweiten Teil des Konzerts vor, in dem sich zum Orchester auch die Chöre des Walddörfer-Gymnasiums gesellten. Gemeinsam folgten sie im „Elbe Oratorium“, das im Sommer 2017 in Wittenberg uraufgeführt wurde, in siebzehn Stationen dem Fluss von seiner Quelle in Tschechien bis zur Mündung in die Nordsee. Der Weg flussabwärts wurde durch Texte von Andreas Hillger illustriert, die Erik Schäffler zwischen den Musikstücken kongenial vortrug.

Die Komponisten Christoph Reuter und Cristin Claas ließen sich bei ihrer Elbschau von Friedrich Smetanas Sinfonie „Die Moldau“ inspirieren, deren Motive gleich zu Beginn des Oratoriums den Zufluss der Moldau in die Elbe hörbar machten. Das Zitat von Musik anderer Komponisten in das eigene Werk war gleichsam ein Leitfaden dieser musikalischen Dichtung. Der große Chor und das Orchester erinnerten an jeder Passage der Elbe an die Musik, die an ihren Ufern entstanden ist. So gewahrte man auf der Höhe von „Elbflorenz“ Töne von Weber und Wagner, in Wittenberg schillerte Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott“ durch. Dort zeigte die Junior Big Band mit ihren Trommeln dem Publikum, dass die von der Reformation versprochene Freiheit in hartem Kampf erstritten und verteidigt werden musste. Gleichsam tröstlich wirkte dagegen der sentimentale Klang des Schifferklaviers, der umso häufiger zu hören war, je näher die Reise der Mündung kam. Dass die Musik der Elbe nicht nur der Tradition verpflichtet ist, sondern modern und lebendig bleibt, bewiesen zwischendurch jazzige Duette der Saxophone.

Den Höhepunkt des Oratoriums bildete zweifelsohne sein Finale. Das Orchester spielte noch befreiter auf, der Chor steckte mit seinem Enthusiasmus auch den letzen Zuhörer an und jeder im Saal konnte nachvollziehen, warum „jeder Bach zum Fluss, jeder Fluss zum Meer“ will. Am Schluss wurden alle Musiker frenetisch gefeiert, beseelt gingen die Zuschauer nach Hause und werden beim nächsten Fischbrötchen am Hafen oder in Övelgönne denken: die wahre Vertiefung erhält die Elbe nur durch die Musik. (Bw)

Elbe Projekt

Save the date – 12. Februar 2018 – Laeiszhalle, gr. Saal – 20.00 Uhr

180 Schüler*innen des WdG musizieren in Chören, Orchester und Bands

Das Be allegri ist eines unserer Orchester. Für die Bewerbung um Mitwirkung in einem Konzert in der Elbphilharmonie haben sie einen kurzen Film gedreht – schauen Sie:

Unser Trailer „Elbe-Projekt“:

Der Kartenverkauf ist eröffnet!

https://www.elbphilharmonie.de/de/programm/das-elbe-projekt/9998

Im Mittelpunkt diese Projektes steht das „Elbe-Oratorium“, komponiert von Cristin Claas und Christoph Reuter, das am 23. Juni 2017 in Wittenberg uraufgeführt wurde, als Auftrags-werk zum Luther-Jahr. Es erzählt eine Reise von der Quelle bis zur Mündung der Elbe und nimmt dabei historisch wie musikalisch Bezug auf verschiedene Stationen an den Ufern der Elbe. So begegnen dem Hörer nicht nur Zitate von Bedrich Smetana (Moldau-Zufluss), Richard Wagner, Carl Maria von Weber (Dresden), Martin Luther (Wittenberg), Kurt Weill (Dessau) oder Georg Friedrich Tellemann (Magdeburg), sondern auch die Märchen und Sagen der Sächsischen Schweiz, böhmische Blasmusik und ein maritimer Shanty. Geführt wird die Handlung duch einen Erzähler, der in der Diktion Heinrich Heines neben poetischen auch politische Bezüge herstellt.

Die Besetzung des Werkes besteht aus Orchester, Chor, Kinderchor und Band des Walddörfer-Gymnasium. Quasi als Prolog zu diesem Oratorium werden im ersten Teil des Konzertes eigens dafür komponierte Songs des Cristin Claas Trios zu hören sein, auch begleitet vom Orchester. Das Besondere daran ist, dass die Songtexte Ergebnis eines speziell für das Elbe-Projekt initiierten Lyrik-Wett-bewerbs unter den Schüler*innen des Walddörfer-Gymnasiums sein werden. Die Schirmherrschaft über diesen Lyrik-Wettbewerb hat der vielfach ausgezeichnete Dichter Jan Wagner übernommen. Eine weitere Besonder-heit ist die Kooperation der schulischen Musik-Ensembles mit dem HafenCityOrchester.

Freuen Sie sich auf ein wunderbares Konzert, in dem zu Beginn das Cristin Claas Trio begeistern wird und dann gemeinsam mit dem Orchester die neu komponierten Songs mit den Gedichten der Schüler*innen uraufgeführt werden. Den Höhepunkt wird im 2. Teil des Konzertes das Elbe Oratorium bilden.

Erfolge beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“

Wir freuen uns sehr über die hervorragenden Platzierungen und Preise unserer Schüler*innen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“

Wir gratulieren:

Amalia Baskal (Klavier solo): mit sehr gutem Erfolg

Florian Plambeck und Claudia Römer (Violinen/Streichquartett): mit sehr gutem Erfolg

Marie-Luise Michallek (Bratsche/Streichquartett): 2. Preis

Lena-Marie Hildebrand (Gesang solo): 2. Preis

Christina Wang (Klavier / Begleitung): 1. Preis

Ce / Fachschaft Musik