Donum deorum? – Ein Beitrag zum Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Ein Geschenk der Götter?

Als umweltbewusste Schule und wegen der aktuell großen „Fridays for future -Bewegung“ haben wir uns entschieden, einen Beitrag beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen zum Thema Umweltverschmutzung und Konsumverhalten anzufertigen und einzureichen. Da das Walddörfer-Gymnasium für seine Sprachenvielfalt bekannt ist, versuchen wir mit den verschiedenen Sprachen auf die Globalität dieses Problems aufmerksam zu machen.

 Unsere Hauptperson ist Plinius der Ältere, ein römischer Naturwissenschaftler, der bei dem Vesuvausbruch im Jahre 79 n. Chr. ums Leben kam. Er wird von Zeus in unsere jetzige Zeit „gebeamt“ und durch verschiedene Länder geschickt. Um Plinius durch die Zeit reisen zu lassen, nutzen wir die „Kraft der Götter“. Mit dieser Kraft kann er sich, da Latein die Muttersprache vieler europäischen Sprachen ist, mit allen Menschen in ihren Sprachen unterhalten und sie auch ohne Probleme verstehen – sogar in China. 

In den verschiedenen Ländern trifft er auf neue Erfindungen, die exemplarisch einige Umweltprobleme aufzeigen. In jeder Szene bewundert Plinius oftmals den praktischen Nutzen und bezeichnet diesen als donum deorum ein Geschenk der Götter. Dieses donum deorum verschafft uns in unserer heutigen Zeit sehr viele Annehmlichkeiten (z. B. Mobilität, Konsummöglichkeiten, Haltbarkeit und Verfügbarkeit von Lebensmitteln und deren Schutz vor Beschädigung). Die einzelnen Länder spiegeln exemplarisch die verschiedenen Umweltprobleme wider und sind von uns bewusst ausgesucht worden. Zum Ende jeder Szene möchten wir die Zuschauer durch Plinius entstandene Bedenken und provokante Fragen, die in den Raum gestellt werden, zum Nachdenken anzuregen.

Am Schluss des Videos erscheint Plinius erst groß auf dem Bildschirm und wird danach immer kleiner. Der Bildschirm ist mit lauter Fragezeichen besetzt, da wir selbst nicht wissen, wie die Zukunft unserer Welt aussehen wird. Als Schüler*innen fragen wir uns: Wie kann es weiter gehen? Was für ein Bild der Welt bekommen wir als nächstes zu sehen? Die Fragezeichen stehen für diese Ungewissheit, für die Fragen, die niemand wirklich beantworten kann, aber auch für die Sorgen um die Zukunft unserer Erde. Plinius steht in der Ecke und denkt natürlich auch voller Sorgen über die Zukunft nach.

Das schwarze Schlussbild steht für Dunkelheit, aber auch für die Blindheit der Menschen oder die Unsicherheit und das „Laufen‘‘ durch die Dunkelheit, die wir mit der Ungewissheit gleichsetzen. Wir wissen nicht, was als nächstes kommt, was uns bevorsteht und auf welche Probleme wir als nächstes stoßen werden. Darüber hinaus möchten wir die Interpretation der Zukunft den Zuschauer*innen selbst überlassen.

Wir hoffen, dass wir mit unserem Videoprojekt „Donum deorum“ einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass ein paar Menschen – wir Schüler*innen! – darüber nachdenken, inwiefern wir unser Verhalten ändern möchten und die Zukunft der Erde, unsere Zukunft, retten wollen. Die Zukunft unserer Erde hängt von uns ab! Wir haben es in der Hand, wie unsere Zukunft aussehen wird!

Helena D. , Jonas H., Sophie E. (Jg. 9)